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Wissenwertes von A bis Z

Alkoholfreies Bier    
Alkoholgehalt    

Bier    
Biervielfalt    
Bittereinheiten    

Einbeck    

Gärung    
Gerste

Haltbarkeit    
Hefe    
Hopfen

Stammwürze    
Sudhaus    

Treber

Untergärig    

Vollbier    

Würze    

Zapfen


ALKOHOLFREIES BIER

Merkwürdige aber erfrischende Biervariante, die mittlerweile in vielen Sorten wie Pilsener, Weizen, Alt u. a. angeboten wird. Besonders gut geeignet für Frauen und Anfänger.

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ALKOHOLGEHALT

Bier ist ein Genussmittel mit geringem Alkoholgehalt. Nur rund ein Drittel der in der Sudpfanne entstandenen Würze, der Stammwürze, verwandelt sich bei der Gärung in Alkohol und bestimmt damit den Alkoholgehalt des Bieres. Die meisten in Deutschland gebrauten Biere verfügen über eine Stammwürze zwischen 11 und 16 % und damit in der Regel über einen Alkoholgehalt von 4 bis 5,5 Volumenprozent.


BIER

Erfrischungsgetränk, Heilmittel und Lebenselixier – was aus Malz, Hopfen, Hefe und Wasser gebraut wird, ist unter vielen Namen in aller Munde. Und das zu Recht: Bier enthält wertvolle Kohlenhydrate, Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine und ist in der richtigen Menge ein wahrer Jungbrunnen. Auf Rezept gibt es Bier leider trotzdem nicht.

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BIERVIELFALT

Rund 1.200 Brauereien sorgen mit mehr als 5.000 Marken in Deutschland für die weltweit größte Bierauswahl. Vollkommen überflüssig. Dithmarscher schmeckt sowieso am besten.

BITTEREINHEITEN

Wie bitter ein Bier schmeckt, ist letztendlich Geschmackssache. Objektiv wird dies in Bittereinheiten gemessen, die den Anteil von Iso-Alpha-Säure in Milligramm pro Liter Bier angeben.

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EINBECK

Im niedersächsischen Einbeck liegt die Wiege des Bockbiers, wie ober- und untergärige Biere mit einer Stammwürze von mind. 16 % bezeichnet werden. Dieses schmeckte den Herzögen aus Bayern so gut, dass sie kurzerhand den Braumeister aus Einbeck abwarben. Wir würden so etwas nie tun. Wozu auch.


GÄRUNG

Während dieses Prozesses wandelt Hefe den Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure um.

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GERSTE

 

Wichtigster Rohstoff anständiger Biere. Die gereinigten Gerstenkörner quellen zunächst in Wasser und werden anschließend beim so genannten Darren geröstet. So entsteht das Malz, das dem Bier seine Farbe verleiht. Für untergärige Biere ist Gerstenmalz vor-geschrieben; obergärige Biere dürfen auch aus Roggen-, Weizen- oder Dinkelmalz gebraut werden.


HALTBARKEIT


Bier ist ein Naturprodukt und als solches nicht beliebig haltbar. Die Erfindung des Kühl schrankes brachte zwar enorme Vorteile, kann aber z. B. nicht verhindern, dass Flaschenbiere über längere Zeit hinweg ihren Geschmack verändern. Bier deshalb lieber trinken, als aufheben wir brauen auch ständig welches nach.

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HEFE

Hefe wandelt den in der Würze gelösten Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure um. Früher sorgten allein die in der Luft enthaltenen Hefen für die richtige
Gärung, heute werden nur noch besondere Zuchthefen zum Brauen verwendet.

HOPFEN

Hopfen beruhigt die Nerven, verleiht dem Bier seinen herb-bitteren Geschmack, macht es länger haltbar und sorgt für eine anständige Blume.

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JUNGBIER

Das frisch gegärte Bier nennt sich Jungbier und wird vor der Abfüllung noch ca. vier bis sechs Wochen gelagert. Nicht mit Kinderbier zu verwechseln!

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KALORIEN

Pro Liter Bier nimmt man nur etwa 430 kcal (1800 kJ) zu sich. Mineralwasser, Tee und Kaffee bieten zwar noch weniger Kalorien, machen aber weniger Spaß. Bier jedenfalls macht zwar nicht schlank - aber auch nicht dick.


KÖLSCH

Kennen wir auch nicht.

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LÄUTERN

Nach dem Maischen wird im Läuterbottich das Wasser mit den gelösten Malzextrakten vom Treber, den festen Malzresten getrennt.


MÄRZEN

Vor der Erfindung der Kältemaschine wurde im März das Bier so stark eingebraut, dass es durch den höheren Alkoholgehalt länger haltbar war. Dieses Bier nennt man Märzen.

MAISCHEN

Zum Maischen wird geschrotetes Malz mit Wasser vermischt und erhitzt. Natürliche Enzyme wandeln dabei die wasser-unlösliche Malzstärke in löslichen Malzzucker um, der sich zusammen im Brauwasser löst.

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MALZ

Um aus Gerste, Weizen, Roggen oder Dinkel Bier brauen zu können, werden die Getreidekörner durch Zugabe von Wasser zum Keimen gebracht und anschließend geröstet. Die Malzkörner werden geschrotet und mit dem Brauwasser zur Maische vermengt. Der Röstgrad bestimmt übrigens die Farbe des Biers. Bei ca. 80 °C geröstetes Malz ergibt ein helles, bei bis zu 105 °C geröstetes Malz ergibt ein dunkles Bier.

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OBERGÄRIG

Obergärige Hefe arbeitet am besten bei Temperaturen zwischen 15 und 20 °C und wird für das Brauen von Weizen, Berliner Weiße und Altbier verwendet.

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PILSENER

Aus Pilsen stammt die Tradition, ein untergäriges helles Bier mit ausgeprägtem Hopfenanteil und einer Stammwürze von mindestens 11 % zu brauen. Zwei Drittel der in Deutschland getrunkenen Biere werden mittlerweile nach Pilsener Art gebraut – und zwei Drittel davon könnten ruhig aus dem Hause Dithmarscher stammen.

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REINHEITSGEBOT

Katechismus deutscher Bierbrauer und weltweit die älteste Rechtsvorschrift für Lebensmittel: Seit 1516 darf Bier in Deutschland nur aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe gebraut werden.



STAMMWÜRZE

Der Anteil der in der unvergorenen Würze aus dem Malz gelösten Stoffe nennt sich Stammwürze. Diese besteht in erster Linie aus Malzzucker, Eiweiß, Vitaminen und Aromastoffen. Unter Zugabe von Hefe gärt die Stammwürze und verwandelt sich zu je einem Drittel in Alkohol, Kohlensäure und Restextrakt.

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SUDHAUS

Heilige Stätte einer jeden Brauerei, in der Maischbottich, Läuterbottich und Sudpfanne stehen.

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TREBER

Die festen Malzrückstände wie z. B. die Hüllen der Getreidekörner, die sich nach dem Abfluss der Würze im Läuterbottich sammeln, heißen Treber und sind ein gesundes Festmahl fürs Vieh.

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UNTERGÄRIG

Untergärige Hefe lässt sich an besten bei Temperaturen zwischen 4 und 9 °C verarbeiten und wird vor allem zum Brauen von Pilsener aber auch für Export, Lager oder Märzen verwendet.

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VOLLBIER

Bier mit einer Stammwürze zwischen 11 und 16 % heißt Vollbier. In Deutschland gehören rund 95 % aller Biere zu dieser Gattung. Nicht zu verwechseln mit: "Ich bin voll Bier."

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WÜRZE

Beim Maischen lösen sich die für das Brauen notwendigen Malz-bestandteile im Brauwasser, das ab dann Würze heißt. Nach dem Läutern fließt die Würze in die Sudpfanne, wo ihr der aromatische Hopfen zugegeben wird.

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ZAPFEN

Wer behauptet, dass man für ein Gezapftes 7 Minuten benötige, muss die Plörre anschließend auch selbst trinken. Ein in 3 Minuten gezapftes Bier enthält mehr Kohlensäure und schmeckt wesentlich besser und frischer als alles andere. Unabhängig davon: Dass im Wald die Tannen zapfen, ist ebenfalls ein Gerücht.

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