Die Dithmarscher Privatbrauerei setzt sich für einen verantwortungs­bewussten Umgang mit alkoholhaltigen Getränken ein. Dazu gehört auch ein klares Bekenntnis zu den Abgabevorgaben unserer Biere. Daher sind unsere Seiten erst für Besucher ab 16 Jahren zugänglich.

Bier bewusst Don't drink and drive

Vom Brauen bis zur Abfüllung und zurück

Als traditionsreiche Familienbrauerei stehen wir zu unserer Verantwortung für Umwelt und Region. Wir sind stolz darauf, unser althergebrachtes Bauhandwerk mit modernen Technologien zu verbinden, Ressourcen und Energie zu sparen und somit einen wichtigen Beitrag für die Zukunft zu leisten.


Brauprozess

Mehr Geschmack, weniger Energie!

Bereits im Jahr 2010 haben wir unseren Brauprozess mit einen Expansionsverdampfer optimiert. Dieser reduziert unerwünschte Aromastoffe, verbessert die Schaum- und Geschmacksstabilität unserer Bierspezialitäten und senkt darüber hinaus unseren Wasser- und Energieverbrauch deutlich.


Energie

Energie­autarke Logistik

Unser 2025 in Betrieb genommenes Abfüll- und Logistikzentrum in der Nähe unseres Stammsitzes wurde von der ersten Planung an auf maximale Energieeffizienz ausgelegt. Erreicht wird diese durch modernste Anlagentechnik, eine leistungsstarke Photovoltaik-Anlage auf der gesamten Dachfläche und ein eigenes Blockheizkraftwerk. So sorgt unser Abfüll- und Logistikzentrum nahezu energieautark dafür, dass unsere Bierspezialitäten schnell und küstenfrisch bei euch sind.


Etiketten

Natürliches Papier ohne Aluminium

Bieretiketten müssen große Temperaturschwankungen aushalten, nass- und abriebfest sein und sich nach dem Rücklauf wieder leicht entfernen lassen. Viele Brauereien benutzen deshalb sogenanntes metallisiertes, also aluminiumbedampftes Papier. Unsere Etiketten werden auf naturbelassenem Papier gedruckt. Dieses verbraucht bei der Herstellung weniger Energie, lässt sich optimal recyceln – und passt mit der nordisch-klaren Gestaltung auch perfekt zum Auftritt unserer Marke.


Treber

Leckerer Treber für glückliche Kühe

Treber ist ein Reststoff des Brauprozesses und bildet sich aus dem mit Wasser erhitztem geschroteten Malz. Mit viel pflanzlichem Eiweiß, Ballaststoffen und Vitaminen sowie Spurenelementen, Enzymen und Malzzucker ist Treber besonders nahrhaft und eignet sich hervorragend als natürlicher Zusatz im Tierfutter. Das schmeckt den Milchkühen und Rindern von fast zehn Landwirten, die wir regelmäßig mit unserem Treber beliefern. So werden Wertstoffe zurück in den Kreislauf gebracht und die Belastung durch die Herstellung neuer Rohstoffe reduziert – eine umweltfreundliche Alternative zur einfachen Entsorgung.

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Hefe

Aus Hefe wird Futter

Wir brauen unsere Bierspezialitäten ausnahmslos nach Pilsener Brauart und nutzten dabei untergärige Hefen. Diese setzen sich im Brauprozess am Boden der Gär- und Lagertanks ab und werden nach der Hauptgärung abgezogen. Diese Brauhefe enthält viel natürliches Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe und kann als nahrhafter Zusatz für Tierfutter weiterverwertet werden. Darüber freuen sich regelmäßig die Landwirte aus unserer Region.


Kieselgur

Vom natür­lichen Filter zur Energie

In unserem Brauprozess nutzen wir Kieselgur als Filterhilfsmittel. Dabei handelt es sich um ein poröses Material, das aus den fossilen Schalen früherer Kieselalgen besteht und aus einem seit über Millionen von Jahren abgelagerten Sedimentgestein gewonnen wird. Dank seiner Struktur hat Kieselgur ein hohes Aufsaugvermögen. Ist dieses erschöpft, wird unser Kieselgur in einer Biogasanlage verwertet und in umweltfreundliche Energie verwandelt.


Flaschen

Flaschen wieder­verwenden

In unserer Brauerei werden alle Flaschen bis zu 35-mal wieder befüllt. Erst wenn Flaschen bei der Rückkehr Defekte aufweisen, werden diese aussortiert und zur stofflichen Verwertung gegeben. Das bedeutet, dass die Altflaschen eingeschmolzen werden, um neue zu produzieren. Richtig sortiert, ist Altglas zu 100 Prozent recyclingfähig.

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Kästen

Aus Kästen werden Kästen

Unsere Bierkästen werden im Durchschnitt 150-mal wiederverwendet. Wenn die Kästen kaputt sind oder aus optischen Gründen aussortiert werden müssen, geben wir sie zur Verwertung. Dabei werden die Kästen geschreddert, eingeschmolzen und Material für neue Kästen gewonnen. So können wir die Kästen fast eins zu eins aus Recyclingmaterial produzieren.

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